Dafür setze ich mich ein
Ein urbanes Zentrum für Uster. Uster wird nie eine schnuckelig Altstadt haben. Aber wir können Uster zu einem attraktiven und urbanen Zentrum verhelfen. Dazu muss es von der jetzigen Verkehrslast befreit werden, muss fuss- und velofreundlich werden. Mit dem Projekt «Attraktives Stadtzenrum» arbeiten wir daran: Gerichtsstrasse und Webernstrasse sollen autofrei werden, begrünt und entsiegelt werden. Ein guter Ladenmix und attraktive Aussenräume laden so zum Verweilen und Flanieren ein. Die Zufahrt für Anwohner:innen und Anlieferung wird selbstverständlich gewährleistet.
Verkehrssituation am Bahnhof lösen. Die Vekehrssituation rund um den Bahnhof ist schwierig: Busse, die nicht fahren können, VelofahrerInnen, die sich zwischen den Autos durchschlängeln müssen, FussgängerInnen, die sich nicht über die Strasse getrauen. Zudem sind am Bushof alle Buskanten belegt, ein Ausbau des Angebots zur Zeit nicht möglich. Mit dem Projekt «Bahnhofzentrum» wollen wir den Bushof behindertengerecht umbauen und erweitern. Die Bankstrasse soll im Mittelteil für den Durchgangsverkehr gesperrt und zu einem eigentlichen Bahnhofplatz umgestaltet werden. Die Vorfahrt zum Bahnhof bleibt selbstverständlich gewährleistet.
Uster steigt um. Uster wächst auch in Zukunft und damit auch die Mobilität. Da aber der Raum in der Stadt begrenzt ist, müssen jene Verkehrsmittel den Vorzug erhalten, die wenig Platz benötigen – wie der Velo- und Fussverkehr – oder aber viele Menschen transportieren – wie der Busverkehr. Der Strassenraum muss entsprechend umverteilt werden, das Velowegnetz durchgehend und sicher werden, die Fussverbindungen attraktiv gestaltet sein.
Die Stadtentwicklung für die Zukunft fit machen. Der Richtplan der Stadt Uster stammt aus dem Jahre 1986, die Bau- und Zonenordnung von 1999. Damals wurde noch bedenkenlos auf der grünen Wiese gebaut und das Auto galt in Mobilitätsfragen als das Mass aller Dinge. Das alles ist für das 21. Jahrhundert nicht mehr zeitgemäss. Deshalb braucht Uster einen neuen Richtplan (vom Gemeinderat verabschiedet, aber es kommt noch zu einer Volksabstimmung) sowie eine neue Bau- und Zonenordnung.
Die Biodiversität fördern. Wir wissen es schon lange: Die Artenvielfalt von Flora und Fauna schwindet. Hier müssen wir dagegenhalten. Mit einem Biodiverstiäts-Konzept hat die Stadt aufgezeigt, wie die Biodiversität im Wald, in der Landschaft aber auch im Siedlungsgebiet gefördert werden kann. Kleine Grünflächen mit Wildblumen leisten bereits einen wichtigen Beitrag. Und mehr Bäume im Siedlungsgebiet helfen, die Stadt herunterzukühlen.
Kulturelles Leben im Zeughausareal. Mehrere Abstimmungen zeigen es: Die Ustermer Bevölkerung will auf dem Zeughausarel Raum für das kulturelle Leben schaffen. Was bislang als Pläne auf dem Papier bestand, soll nun gebaut werden, nachdem der Baukredit bewilligt wurde und auch der Kanton einen namhaften Beitrag gesprochen hat. Das ist gut investiertes Geld, denn Kultur gibt Uster ein Gesicht und strahlt über die Stadtgrenzen hinaus.
Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Der Druck auf dem Boden- und Wohnungsmarkt ist enorm. Für ein urbanes Leben ist aber ein guter Bevölkerungsmix von grosser Bedeutung: Auch Leute mit normalen Einkommen müssen hier ihren Platz finden. Und hierfür braucht es eine Förderung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus, damit mehr bezahlbarer Wohn- und Gewerberaum ensteht. Hier muss die Stadt aktiver werden.
Die Berufsbildung fördern. Bildung ist die wichtigste Ressource der Schweiz. Bei allen Bemühungen für höhere Maturitätsquoten darf aber eines nicht vergessen werden: Die Berufsbildung ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie muss deshalb unbedingt gestärkt werden. Als langjähriges Mitglied der Schulkommission der Berufsfachschule Uster kenne ich dieses Feld gut und setze mich mit Überzeugung für die Förderung der Berufsbildung und der Berufsmatura ein.

